Sexstellungen

Handjob – Anleitung zur ultimativen Verwöhnung!

Welche Frau möchte nicht wissen, wie ein guter Handjob geht. Denn Männer lieben es einfach, wenn ihr Penis nach allen Regeln der Kunst stimuliert und verwöhnt wird. Und es ist mal eine Abwechslung zum Geschlechtsverkehr. Aber viele Frauen sind auch etwas unsicher, was sie denn mit dem Penis machen können und was sie eher lassen sollten. Du auch? Wir vermitteln dir Grundwissen, mit dem du nichts mehr falsch machen kannst.
Handjob
Foto: IgorVetushko / Depositphotos.com

Und dann: Einfach rauf und runter? Ist ja langweilig. Du willst mehr? Du willst den perfekten Handjob, mit dem du ihm nicht einfach einen runterholst, sondern ihn in den siebten Himmel der Lust schicken kannst?

Wir beschreiben und erklären dir hier die wichtigsten

  • Techniken
  • Griffe und ihre Varianten, die auf der tantrischen Berührungskunst basieren.

Mit ein bisschen Übung kannst du das sofort umsetzen. Unsere Abbildungen werden dir dabei helfen.
Für Ungeduldige und Freestyle-Liebhaber(innen):

5 Grundregeln für den perfekten Handjob:

  • Lass dir Zeit. Männer denken nicht nur mit dem Schwanz (bisweilen), sie fühlen auch damit!
  • Gestalte den Handjob abwechslungsreich, aber ändere nicht andauernd, was du tust.
  • Steigere deine Berührungen von zärtlich und langsam bis zu kräftig zupackend und schnell.
  • Du hast zwei Hände, nicht wahr? Weiter unten steht, wie du beide einsetzen kannst, nacheinander, abwechselnd, gleichzeitig…
  • Und denk daran, die Hoden mit einzubeziehen. Sie sind eine erogene Zone ersten Ranges!

Also gut – erst einmal, was du unbedingt vermeiden solltest:

  • Immer dasselbe machen (zu einem leckeren Essen gehören viele Zutaten, stimmt’s?)
  • Eile und Ungeduld (Wenn es dich langweilt, wenn du lieber schnell ‚fertigwerden‘ willst, dann lies weiter. Vielleicht kommst du auf den Geschmack, pardon, auf das richtige Gefühl dafür.)
  • Sinnloses Reißen und Rubbeln (das ist weder ein Pumpenschwengel noch eine Salatgurke!)

Du musst den Penis nicht immer auf dieselbe Art anfassen, und auch nicht immer an derselben Stelle stimulieren. Was also sollst du tun?

Techniken

Es gibt viele verschiedene Arten, den Körper eines Menschen liebe- und/oder lustvoll zu berühren. Speziell den Penis kannst du

  • Punktuell massieren:
  • Flächig Richtung Eichel ausstreichen (bitte nicht streicheln, das wäre zu wenig.)
  • Mittelstarkes Pressen

Am besten fängst du sanft und zärtlich an (Zärtlich heißt nicht zaghaft!) und steigerst langsam, was Schnelligkeit und Druck angeht. Dabei gilt:

  • Je schneller, desto weniger Druck, und umgekehrt.
  • Frag deinen Schatz, was ihm am besten gefällt!
  • Und lass dir (und ihm…) Zeit – Genuss braucht Zeit!

Ach ja: Er geht nicht so schnell kaputt. Nur weil deine Klitoris ein paar tausend Nervenenden mehr hat und entsprechend empfindlicher ist, heißt das nicht, dass der Penis nichts verträgt. (Wenn du ein Mann bist, kannst du das natürlich schon besser einschätzen.) Je steifer er ist, desto schmerzunempfindlicher wird er übrigens.

In Kürze: Die 5 besten Griffe für Handjobs

  • Wenn der Penis noch nicht steif ist: Festes und liebevolles Ausstreichen von der Wurzel zur Eichel
  • Ausgiebig mit Öl oder Gleitmittel einsalben
  • Wenn er steif ist: Das Frenulum kreisförmig massieren
  • Die Zitruspresse: Eichel in der hohlen Hand massieren, die Finger der Hand gleiten am Schaft entlang
  • Die unendliche Muschi: Mit beiden Händen abwechselnd Richtung Peniswurzel massieren.

Griffe für den Penis

Es gibt eine große Anzahl an Griffen, mit denen du den Penis stimulieren kannst. Wir haben hier die wichtigsten (und besten) zusammengestellt, und zwar in einer die Erregung steigernden Reihenfolge.

Nehmen wir mal an, er steht noch nicht, aber sein Besitzer liegt – nackt und bequem auf dem Bett oder dem Sofa oder einer moosgrünen Waldwiese (vorzugsweise ohne Ameisen…).

Aufwecken

Setze dich zwischen seine Beine und nähere dich mit kreisenden und streichelnden (ja, hier darfst du) Berührungen seiner Oberschenkel und seines Bauches seinem Genital. Den Penis kannst du mit sanftem Druck zur Bauchmitte hin mehrfach ausstreichen, danach auch in andere Richtungen. Das geht auch beidhändig, abwechselnd. Beziehe auch die Hoden mit ein, mit steigender Intensität, aber gleichmäßig.

Schlenkern und schaukeln

Wenn er noch nicht steht: umgreife mit beiden Händen das ganze Genital in Form einer Raute und schaukle hin und her. Nimm den Penis an der Vorhaut und schüttle ihn sanft. Albern? Aber nicht die Wirkung!

Penis-Shiatsu

Nimm den Penis in beide Hände und presse abwechselnd und langsam mit beiden Daumen mittelstark die Schwellkörper an der Unterseite des Penis, und zwar von der Peniswurzel bis knapp unter die Eichel.

Spezialtipp: Nimm Öl oder Gleitmittel, dann massiert es sich geschmeidiger. Das fühlt sich für den Mann noch viel erregender an!

Schilanglauf

Ja, diese Griffe haben seltsame Namen. Aber so kannst du sie dir besser merken. Bei diesem nimmst du die ganzen Daumen und reibst die Unterseite des Penis über seine gesamte Länge, und zwar immer abwechselnd.

Das Frenulum massieren

Das Frenulum ist das Vorhautbändchen an der Unterseite des Penis, wo der Schaft in die Eichel übergeht. Diesen Griff kannst du bequem aus dem vorigen entwickeln: du massierst das Frenulum mit einer Daumenspitze immer kreisförmig.

Die Eichel verwöhnen

Umkreise doch mal mit einem Finger den Eichelrand eine Weile… oder setze deine Wanderung auf die Eichelspitze fort und massiere sie mit der Handfläche in ganz zarten kleinen Kreisen. Er wird andächtig genießen!

Die Zitruspresse

Lege deine Handfläche auf die Eichelspitze und um schließe mit den Fingern den Penisschaft. Und dann bewegst du die Hand auf und ab, so dass die Finger den Schaft stimulieren und die Handfläche immer wieder auf die Eichelspitze stößt. Männer haben dabei ein irres Gefühl, als ob sie in eine Vagina eindringen, die sie gleichzeitig massiert. Variante: Du könntest auch deine Hand etwas hin und her bewegen, als ob du eine Zitrone auspressen würdest. Ihr werdet viel Spaß damit haben…

Twister

Du brauchst für den Twister beide Hände, die du um den Schaft legst und damit gegenläufig massierst, erst langsam, dann schneller. Eine Variante wäre die einhändige: du ‚schraubst‘ an der Eichel, als ob du einen Flaschenverschluss abdrehen wolltest. Geht mit spitzen Fingern, geht auch, indem du mit der ganzen Handfläche die Eichel umfasst. Natürlich den Druck variieren.

Die unendliche Muschi

Mache mit beiden Händen Fäuste und setze sie nacheinander auf die Eichel auf. Lasse sie dann mit festem Druck den Schaft heruntergleiten, die andere immer gleich folgend, und zwar so, dass der Eindruck von vielen Fäusten nacheinander entsteht bzw. ein endloses Heruntergleiten. Für den Mann fühlt sich das (mit ein bisschen Fantasie) so an, als ob er in eine unendliche Vagina eindringt… der Wahnsinn!

Eine Variante ist: Umgekehrte Richtung – mit den Fäusten die Peniswurzel abwechselnd umgreifen und nach oben ‚abziehen‘. Eine Steigerung erhältst du, wenn du jede der beiden Varianten neunmal machst, dann achtmal, dann siebenmal… bis du am Ende in den Freestyle übergehen kannst. Wenn es noch nötig ist…

Griffe für die Hoden

Hast du gewusst, dass die Hoden stark erogene Zonen sind? Am meisten sind sie das, wenn der Mann schon sehr erregt ist. Und sie ein bisschen zu verwöhnen, sollte Teil eines anspruchsvollen Handjobs sein. Du kannst sie:

Kraulen, klopfen, kratzen, ziehen

Umgreife dabei mit einer Hand den Hodensack an seinem Ansatz (ok, bei manchen Männern mit wenig Hautüberschuss ist das etwas schwieriger). Die Hand macht sozusagen eine Manschette, mit deren Hilfe du die Haut um die Hoden etwas straffen kannst, damit deine Berührungen deutlicher für ihn spürbar sind. Mit der anderen Hand kannst du kraulen, schaukeln, leicht klopfen, kratzen (leicht!). Du kannst auch die Hoden vom Körper wegziehen. Das ist nicht ganz einfach, weil Männer da sehr individuell sind. Bevor du ihm weh tust, frag einfach, ob es so recht ist.

Mit der Faust

Lege deine geballte Faust hinter die Hoden an den Damm (das ist die Stelle zwischen Hodensack und Anus) und vibriere eine Weile kräftig damit. Ein sehr angenehmes Gefühl für ihn.

Handjob wie
Foto: SashaKhalabuzar / Depositphotos.com

Tipp: Du kannst ihn auch von hinten veröhnen… G-Punkt: Ja, auch der Mann hat einen!

Und wenn es nicht klappt?

Stichwort Erregungskontrolle

Wie verhinderst du eigentlich, dass er zu schnell kommt (da du ja jetzt den perfekten Handjob draufhast)?

Es gibt einen guten Hilfsgriff: Die Hoden (wie oben beschrieben) langziehen. Dabei den Penis ausstreichen. Die Eichel aber nicht berühren. Warten. Aber nicht loslassen!

Verengung der Vorhaut

Die Vorhaut ist bei manchen Männern so eng, dass sie nicht hinter den Eichelrand zurückzustreifen ist. Ein Handjob kann dann ganz schön schmerzhaft sein. Man nennt das auch Phimose. Wenn sie nicht besonders ausgeprägt ist, könnte das Öl helfen. Wenn sie ein ernsthaftes Hindernis ist und Schmerzen auftreten, ist das ein Fall für den Arzt.

Keine Erektion?

Und falls er nicht steif wird? Erinnerst du dich an das Penis-Shiatsu? Genau, lies noch mal nach.

Fazit

Du musst nicht alle Griffe jedes Mal benutzen, das artet ja in Stress aus. Probiere sie aus, variiere, kombiniere. Denk daran, die Grundregeln zu beachten, das ist das Wichtigste. Lass dir Zeit, spiele ein wenig herum, habt Spaß. Und vergesst nicht zu lachen über die Missgeschicke, die euch im Bett passieren. Oder auf der moosgrünen Wiese…

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